Wann ist orthodoxes weihnachten?

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Viele orthodoxe Kirchen feiern Weihnachten am 6./7. Januar, nicht am 24./25. Dezember. Das ergibt sich daraus, dass manche Gemeinden weiterhin dem julianischen Kalender folgen, sodass der 25. Dezember nach julianischer Zählung dem 7. Januar nach gregorianischer Zählung entspricht. Andere orthodoxe Gemeinschaften feiern hingegen wie die westlichen Kirchen am 24./25. Dezember.

Warum fallen die termine auseinander?

Die Differenz beruht auf der Verwendung verschiedener Kalender. Der julianische Kalender liegt heute 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender. Wenn eine Kirche an der julianischen 25. Dezember festhält, fällt das Fest nach unserer Rechnung auf den 7. Januar. Im 20. Jahrhundert übernahmen einige autokephale Kirchen die gregorianische oder eine revidierte julianische Kalenderform, weshalb es heute unterschiedliche Praxis gibt. Wichtig ist, dass nicht alle Gemeinden innerhalb einer Kirche stets dasselbe Datum wählen.

Feiern in familien?

Für Familien bedeutet das, dass Feiertage und Familienbesuche je nach Gemeinde anders terminiert sein können. Viele Gemeinden halten vor Weihnachten eine Fastenzeit und besondere Abendgottesdienste ab, was die Festgestaltung beeinflusst. Bei Treffen bietet es sich an, gemeinsame Kleidung als verbindendes Element zu wählen, etwa Weihnachtspullover für die ganze Familie, um unterschiedliche Feiertage sichtbar zusammenzubringen. Wer es humorvoll mag, findet auch eine Auswahl an hässliche Weihnachtspullover die gut zu ausgelassenen Abenden passen. Für stimmungsvolle Treffen sind zudem Weihnachtspullover mit LED eine beliebte Option, weil sie einfache Outfits lebendig machen.

Im weiteren Beitrag folgen konkrete Daten, eine kurze Kalendererklärung, Unterschiede zwischen den Kirchen und Hinweise zur Praxis in Deutschland.

Konkrete Daten

Viele orthodoxe Gemeinden markieren das Fest zwischen dem 6. und 7. Januar nach unserem Kalender, weil die julianische 25. Dezember heute dem gregorianischen 7. Januar entspricht. Gleichzeitig feiern etliche orthodoxe Gemeinden nach dem gregorianischen Kalender am 24. oder 25. Dezember. Diese parallele Praxis bedeutet, dass christliche Gemeinschaften je nach Kirchenrecht und regionaler Praxis unterschiedliche Termine für Weihnachten begehen.

Kalendererklärung

Kurz gesagt liegt der julianische Kalender derzeit 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender. Kirchen, die an der julianischen 25. Dezember festhalten, begehen das Weihnachtsfest demnach nach gregorianischer Zählung Anfang Januar. Andere Kirchen haben eine revidierte Form des julianischen Kalenders oder den gregorianischen Kalender übernommen, weshalb sie mit den westlichen Daten zusammenfallen.

Übersicht der Kirchen

  • Feiern Anfang Januar: Typischerweise russisch-orthodoxe, serbisch-orthodoxe und georgisch-orthodoxe Gemeinden.
  • Feiern Ende Dezember: Typischerweise griechisch-orthodoxe, rumänisch-orthodoxe und bulgarisch-orthodoxe Gemeinden.
  • Variation: Einzelne autokephale Kirchen und Ortsgemeinden können abweichende Kalenderregelungen haben.

Liturgische und kulturelle Fakten

Vor dem Fest haben viele orthodoxe Gläubige eine strenge Fastenzeit von rund 40 Tagen, die das Fest vorbereitet. Gottesdienste zu Weihnachten sind oft umfangreich, mit Abendvigilien und teilweise mehrstündigen Liturgien. Neben den Gottesdiensten gehören volkstümliche Bräuche wie Koliadki (Weihnachtslieder), Haussegnungen und regionalspezifische Feierformen zum religiösen Alltag. Kulinarisch sind Gerichte wie Kutja als Fastenabschluss in vielen Regionen üblich.

Orthodoxe Gemeinschaft in Deutschland

Die orthodoxe Präsenz in Deutschland ist deutlich spürbar; Schätzungen in Quellen variieren von mehreren hunderttausend bis zu knapp drei Millionen Angehörigen, abhängig von Zählweise und Migrationsgeschichte. In der Diaspora passen Gemeinden gelegentlich Feiertermine oder gemeinsame Veranstaltungen an, damit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen können. Bei familiären Treffen helfen gemeinsame Kleidungsstücke als verbindendes Element; wer passende Ideen sucht, findet eine Auswahl an passende weihnachtspullover, die Generationen optisch verbinden.

Visualisierungstipps

Für leicht verständliche Darstellungen bieten sich einfache Zeitachsen oder Listen an: So rechnet man um: Julianisch 25. Dezember entspricht nach Addition von 13 Tagen dem gregorianischen 7. Januar. Eine chronologische Auflistung der Kalenderanpassungen und der jeweiligen kirchlichen Praxis ist ebenfalls nützlich für Lesende, die schnell prüfen möchten, welche Gemeinde welches Datum nutzt.

Wer festliche Kleidung und Accessoires für gemeinsame Feiern wählen möchte, kann neben klassischen Weihnachtspullovern auch vielfältige Varianten und Accessoires berücksichtigen; ein Blick auf die Kollektion für weihnachtskleidung liefert Anregungen für stimmige Outfits bei unterschiedlichen Terminen und Anlässen.

Feierlichkeiten und Theophanie

Nachdem die Daten und die Kalenderdifferenzen erklärt sind, lohnt sich ein Blick auf die damit verbundenen Festlichkeiten. In vielen orthodoxen Gemeinden schließt die Weihnachtszeit die Feier der Theophanie ein. Theophanie, die Feier der Taufe Christi, fällt in Kalendern mit julianischem Datum oft auf den 19. Januar nach gregorianischer Zählung, sodass sich eine verlängerte festliche Zeit ergibt, in der Kirchen, Häuser und Plätze mit dem Duft von Tannennadeln und frisch gebackenem Gebäck erfüllt sind.

In Ländern, in denen das orthodoxe Weihnachten ein offizieller Feiertag ist, prägt dies das öffentliche Leben deutlich. In anderen Ländern, etwa in Deutschland, ist der 7. Januar kein nationaler Feiertag; dennoch spürt man in Stadtvierteln mit orthodoxer Präsenz die Kerzen, das Singen alter Gesänge und die warme Atmosphäre der Gemeinschaft. Gemeinden in der Diaspora passen oft Uhrzeiten und Feierformen an, damit Menschen mit unterschiedlichen Arbeitsplänen und Herkunftsländern gemeinsam feiern können. Dabei entstehen kreative Möglichkeiten: gemeinsame Gottesdienste, späte Vespern und Treffen, die die akustische Stille der Nacht mit Kerzengesang füllen.

Vom Fasten zur Festtafel

Vor dem Fest endet eine Fastenzeit, die viele Gläubige in eine ruhige, besinnliche Vorbereitung führt. Wenn die Fastenzeit vorbei ist, erfüllt der Tisch Haushalte und Kirchen mit besonderen Speisen. Kutja und andere traditionelle Gänge erscheinen als sinnliche Höhepunkte: der süße Duft von Honig, die Textur von gekochtem Getreide und die Gewürznoten, die Erinnerungen an alte Heimatorte wecken. Solche Gerichte verbinden Vergangenheit und Gegenwart, sie schaffen Wärme in den Stuben und laden zum Teilen ein.

In der Praxis bei Begegnungen in Deutschland haben sich kleine Zeichen der Gemeinsamkeit durchgesetzt. Kleidung spielt dabei eine überraschend tröstliche Rolle. Wer gemeinsame Termine überbrücken möchte, kann mit einem abgestimmten Outfit sichtbar Verbindung schaffen. Eine Möglichkeit sind Weihnachtspullover für die ganze Familie, die bei Treffen unterschiedliche Festtage optisch verbinden und gleichzeitig ein Lächeln auf die Gesichter zaubern. Solche Pullover bringen neben Farbe auch die Wärme von Strick und den Klang von Gelächter in den Raum.

Umrechnung und praktische Hinweise

So rechnet man um: Julianisch 25. Dezember plus 13 Tage ergibt Gregorianisch 7. Januar. Diese einfache Regel hilft, wenn Einladungen, Gottesdienstzeiten oder Reisepläne koordiniert werden müssen. In Gemeinden kann es außerdem lokale Abweichungen geben; manche Gemeinden feiern am Vorabend, andere richten die Liturgie so ein, dass auch Berufstätige teilnehmen können.

Wenn Sie neugierig sind, wie sich unterschiedliche Traditionen anfühlen, achten Sie beim Besuch einer Christmette auf Details: die Melodie der Kerzenprozession, die Ruhe vor dem Glockengeläut, den leichten Zimtduft in der Luft. Solche Sinneseindrücke vermitteln die tiefe Verwurzelung der Feier in Kultur und Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Wann genau ist orthodoxes Weihnachten?

Viele orthodoxe Kirchen feiern Weihnachten am 6./7. Januar nach gregorianischer Zählung, weil sie die julianische 25. Dezember beibehalten. Andere orthodoxe Gemeinden feiern am 24./25. Dezember, wenn sie den gregorianischen oder revidierten julianischen Kalender verwenden.

Warum feiern manche Orthodoxe im Januar und andere im Dezember?

Der Unterschied beruht auf der Frage, welchen Kalender die jeweilige Kirche anwendet: julianisch versus gregorianisch oder revidiert. Die Wahl des Kalenders bestimmt das Datum der Feste und hat historische Gründe.

Welche orthodoxen Kirchen feiern am 7. Januar?

Typischerweise feiern die russisch-orthodoxen, serbisch-orthodoxen und georgisch-orthodoxen Kirchen am 7. Januar nach gregorianischer Zählung, da sie an der julianischen Datumstradition festhalten.

Welche orthodoxen Kirchen feiern am 25. Dezember?

Viele griechisch-orthodoxe, rumänisch-orthodoxe und bulgarisch-orthodoxe Gemeinden feiern am 24./25. Dezember, weil sie den gregorianischen oder einen revidierten julianschen Kalender übernommen haben.

Wie groß ist die orthodoxe Gemeinschaft in Deutschland?

Schätzungen variieren; Quellen sprechen von mehreren hunderttausend bis zu etwa drei Millionen Menschen je nach Erfassung. Die genaue Zahl hängt von Migration, Kirchenzugehörigkeit und Zählmethoden ab.

Ist vor orthodoxem Weihnachten eine Fastenzeit?

Ja. Viele orthodoxe Gläubige halten vor Weihnachten eine Fastenzeit von rund 40 Tagen, die das Fest der Geburt Christi vorbereitend begleitet.

Wie unterscheiden sich die Gottesdienste?

Gottesdienste sind oft umfangreicher, mit langen Vigilien, besonderen Liturgien und einer starken Betonung von Gesang und Ikonenverehrung. Die Atmosphäre ist feierlich und sinnlich, geprägt von Kerzenlicht und Weihrauch.

Wann ist die Theophanie im Kalender?

Theophanie oder Epiphanie wird am 6. Januar im julianischen Kalender gefeiert, was für orthodoxe Kirchen, die julianisch rechnen, oft dem 19. Januar im gregorianischen Kalender entspricht.

Können orthodoxe Gemeinden das Datum ändern?

Ja. Autokephale oder lokale Kirchen können Entscheidungen über Kalenderreformen treffen; historisch haben solche Beschlüsse bereits zu unterschiedlichen Feierdaten geführt.

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