28 Dezember 2025
Warum wird in Russland weihnachten am 7 januar gefeiert?

Die unterschiedlichen Kirchenkalender erklären knapp, warum westliches und russisch-orthodoxes Weihnachten zeitlich auseinanderfallen.
Kernaussage: Die russisch-orthodoxe Kirche verwendet die julianische Kirchenzeitrechnung, und daher entspricht der 25. Dezember nach dem julianischen Kalender dem 7. Januar im gregorianischen Kalender.
Im Text werden Kalendermechanik, liturgische Praxis wie Vigil und Festmesse, typische Bräuche etwa Kutja und Sotschelnik, historische Einflüsse der Sowjetzeit sowie die Besonderheit mehrerer Feiertage Anfang Januar behandelt. Bei Familientreffen und Gemeindefeiern zeigt sich oft, wie eng Liturgie und Alltag verzahnt sind, und viele Familien wählen dafür abgestimmte Weihnachtspullover für die ganze Runde, um Stimmung und Zusammenhalt zu unterstreichen: Weihnachtspullover für die Familie.
Warum fällt weihnachten auf den 7. januar?
Kurz gesagt entsteht die Verschiebung durch zwei verschiedene Kalenderrechnungen. Der julianische Kalender liegt derzeit 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender, weshalb kirchliche 25. Dezember-Daten im Zivilkalender auf den 7. Januar fallen. Dieses Datum erklärt auch, warum Heiligabend in der orthodoxen Tradition oft am 6. Januar gefeiert wird und der festliche Gottesdienst in Nacht und Morgenstunden des 7. Januars seinen Höhepunkt findet.
Die unterschiedlichen Termine beeinflussen Rituale und Alltag: Vor dem Feiertag endet eine rund 40-tägige Fastenzeit, in der Gemeinden das Fest liturgisch vorbereiten, und der Heiligabend ist geprägt von Vigil, Gesängen und einem feierlichen Mahl. Wer die familiäre Atmosphäre betonen möchte, findet passende Strickvarianten und lustige Motive, die das Miteinander hervorheben, etwa lustige weihnachtspullover oder Modelle mit besonderen Details wie Beleuchtung: weihnachtspullover mit led.
Der nächste Abschnitt geht konkreter auf die Kalendermechanik und die liturgischen Abläufe ein, damit klar wird, wie sich Datum und Praxis gegenseitig bedingen und welche Folgen das für Feiertermine und familiäre Bräuche hat.
Warum wird in russland weihnachten am 7 januar gefeiert?
Die Erklärung liegt nicht nur in einem Datum, sondern in der Kombination aus Kalenderrechnung und kirchlicher Praxis. Während der zivile Kalender in den meisten Ländern den gregorianischen Rhythmus folgt, hält die russisch-orthodoxe Kirche an der julianischen Zeitrechnung für ihre Feste fest. Daraus ergibt sich die heute sichtbare Verschiebung und konkrete Folgen für Heiligabend, Gottesdienste und Familienfeiern.
Kalendermechanik und datum
Der julianische Kalender hinkt gegenüber dem gregorianischen Kalender aktuell um 13 Tage. Deshalb fällt der 25. Dezember nach julianischer Rechnung auf den 7. Januar im zivilen gregorianischen Kalender. Dieser Abstand wird sich ändern, wenn das Jahr 2100 kein Schalttag nach gregorianischen Regeln ist, dann wächst die Differenz auf 14 Tage. Zur Veranschaulichung werden oft einzelne Vergleichsdaten genannt, etwa 25. Dezember (julianisch) entspricht 7. Januar (gregorianisch) und 1. Januar (julianisch) entspricht 14. Januar (gregorianisch).
Liturgische feier und fasten
Die liturgische Vorbereitung auf das Fest umfasst eine rund 40-tägige Fastenzeit, die im Kirchenjahr fest verankert ist. Der Heiligabend der orthodoxen Tradition wird am Vorabend gefeiert, also am 6. Januar nach dem gregorianischen Kalender, und mündet in die Vigil und die feierliche Messe in der Nacht und am Morgen des 7. Januars. Viele Gemeinden legen Wert auf gesungene Gebete, die besondere Struktur der Gottesdienste und die symbolische Bedeutung des Übergangs vom Fasten zum Fest.
Traditionelle bräuche und speisen
Familienfeiern sind geprägt von festen Elementen, die oft religiöse und volkskundliche Wurzeln verbinden. Typisch ist das Festmahl mit Kutja oder Sochiva, einem Gericht aus gekochtem Getreide, Honig, Rosinen und manchmal Mohn, das symbolisch für Leben und Hoffnung steht. Begleitende Speisen können gedünstetes Gemüse, Fischgerichte und süße Backwaren sein. Übliche Bräuche sind das Tragen einer Sternfigur bei Umzügen, gemeinsamer Kirchgang und liturgische Gesänge, die in vielen Orten noch regional verschieden ausgeprägt sind.
Kulturelle einflüsse und historische zusammenhänge
Der Staat wechselte nach der Revolution 1918 offiziell zum gregorianischen Kalender, doch die Kirche bewahrte ihre traditionelle Zeitrechnung. In der Sowjetzeit wurde religiöses Feiern eingeschränkt und säkulare Neujahrsfeste mit Figuren wie Väterchen Frost traten an die Stelle öffentlicher Weihnachtsfeiern. Seit den 1990er Jahren hat das orthodoxe Weihnachtsfest wieder an Sichtbarkeit gewonnen, wobei die kirchlichen Daten unverändert bleiben. Daraus ergibt sich die heutige Lage mit aufeinanderfolgenden Feiertagen Anfang Januar und der Möglichkeit, zusätzlich das sogenannte Alte Neujahr am 14. Januar zu begehen.
Feiern in der Familie und praktische tipps
Viele Familien kombinieren kirchliche Elemente mit gemütlichen Zusammenkünften zuhause. Wer die gemeinsame Stimmung betonen möchte, wählt oft abgestimmte Kleidung für die Runde; passende Weihnachtspullover können dabei ein verbindendes Detail sein. Sehen Sie sich gerne unsere Auswahl an passenden Weihnachtspullover für die ganze Jahreszeit an: Weihnachtspullover für die Familie. Alternativ gibt es gezielte Modelle für einzelne Personen, zum Beispiel Weihnachtspullover für Damen und Weihnachtspullover für Herren die sich gut in Familienfotos einfügen.
Wer tiefer einsteigen möchte, kann Gottesdienstzeiten lokaler Gemeinden prüfen und traditionelle Rezepte für Kutja ausprobieren, um das Fest liturgisch und kulinarisch zu verbinden. So entsteht ein umfassendes Bild davon, warum das Datum des orthodoxen Weihnachtsfestes im Alltag spürbare Auswirkungen hat und wie Gemeinden und Familien das Fest rund um den 7. Januar gestalten.
Feiertagsordnung und gesellschaftliche Praxis
Anfang Januar entfaltet sich in Russland eine besondere Abfolge von Feiertagen, die liturgische Tiefe mit säkularer Festfreude verbindet. Nach dem Neujahrsfeuerwerk bleibt oft eine ruhige Woche, in der Städte und Dörfer vom Duft von Tannennadeln und frisch gebackenem Gebäck erfüllt sind, während Weihnachtslieder in Kirchen und auf Plätzen erklingen. Die genauen arbeitsfreien Tage variieren je nach Kalenderjahr und Regierungserlass, doch für viele Menschen gehören mehrere freie Tage zu dieser Jahreszeit dazu, sodass Zeit für Gottesdienste, gemeinsame Mahlzeiten und lange Spaziergänge bleibt.
Parallel zum orthodoxen Weihnachtsfest am 7. Januar lebt die Erinnerung an das sogenannte Alte Neujahr weiter. Dieses fällt heute auf den 14. Januar und ergibt sich aus dem Unterschied zwischen den Kalendern. Für zahlreiche Familien sind Neujahr und orthodoxes Weihnachten separate Stationen einer zusammenhängenden Festzeit: Das säkulare Silvester mit Väterchen Frost liegt meist auf dem 31. Dezember und ist geprägt von Geschenken und festlichem Essen, das religiöse Weihnachtsfest dagegen legt seinen Schwerpunkt auf Liturgie, Fastenende und das familiäre Mahl.
Wie Familien und Gemeinden feiern
In Kirchen dominieren die gesungenen Gebete und die Vigil am Vorabend, zuhause stehen gemeinsame Tischrunden und symbolische Speisen im Mittelpunkt. Viele Haushalte pflegen eine warme Atmosphäre, die von Kerzenlicht und dem Klang leiser Weihnachtsmusik getragen wird. Um die Gemeinsamkeit zu betonen, wählen manche Familien abgestimmte Kleidung; wer die Runde gemütlich und zusammenhängend wirken lassen möchte, findet eine Auswahl an passende weihnachtspullover, die sich harmonisch in Familienfotos einfügen. Ergänzend dazu sorgen kleine Details wie dicke Socken für Wärme und Geborgenheit, eine gute Variante sind klassische weihnachtssocken, die das Zusammensein noch heimeliger machen.
Regionale Bräuche variieren: In manchen Orten ziehen Gruppen mit einer Sternfigur von Haus zu Haus, in anderen stehen besondere Gesänge und lokale Speisen im Vordergrund. Die Tradition des Kutja, ein Getreidegericht mit süßen Zutaten, ist ein verbindendes Element vieler Tischrunden, es steht symbolisch für Hoffnung und neues Leben nach der Fastenzeit.
Vergleich mit westlichen Weihnachten
Wer die Feste nebeneinanderstellt, bemerkt Unterschiede im Schwerpunkt. Westliche Feiern tendieren zu einer stärkeren Adventsorientierung und einer sichtbaren Kommerzialisierung, während das orthodoxe Fest seine Kraft aus der Liturgie, der Fastenvorbereitung und dem anschließenden Festmahl zieht. Beide Formen strahlen jedoch dieselbe Wärme aus: Das Rascheln von Geschenkpapier, der Duft von Gewürzen und die kuschelige Wärme eines dicken Strickstücks schaffen eine vertraute Stimmung, die Menschen in Europa und darüber hinaus verbindet.
Praktische Hinweise für Besucher
Wer das orthodoxe Weihnachtsfest erleben möchte, sollte sich im Vorfeld über Gottesdienstzeiten informieren, denn Vigil und Messe finden häufig spätabends und in den frühen Morgenstunden statt. Warme Kleidung ist unverzichtbar, besonders wenn Kirchen- oder Dorfplätze im Freien mit Kerzen und Laternen belebt sind. Ein offenes Ohr für die Gesänge, ein Sinn für die kulinarischen Traditionen und die Bereitschaft, sich auf längere Zeremonien einzulassen, machen das Erlebnis besonders eindrücklich.
Häufig gestellte Fragen
Warum genau fällt das orthodoxe Weihnachten auf den 7. Januar?
Weil die russisch-orthodoxe Kirche für kirchliche Feste den julianischen Kalender verwendet. Der 25. Dezember nach julianischer Rechnung entspricht dem 7. Januar im gregorianischen Zivilkalender, daher das Datum.
Ist das Datum in allen orthodoxen Kirchen gleich?
Nicht überall. Einige orthodoxe Kirchen haben auf den gregorianischen oder den revidierten julianischen Kalender umgestellt und feiern daher am 25. Dezember, während andere weiterhin den 7. Januar beibehalten.
Weshalb behielt die Kirche nach 1918 den julianischen Kalender?
Der Staat wechselte 1918 aus praktischen und internationalen Gründen zum gregorianischen Kalender. Die Kirche aber hielt an ihrer überlieferten Zeitrechnung fest, weil sie eng mit dem liturgischen Ablauf und der Tradition verbunden ist.
Was ist das Alte Neujahr und wann ist es?
Das Alte Neujahr entspricht dem 1. Januar nach dem julianischen Kalender und fällt heute auf den 14. Januar im gregorianischen Kalender. Für viele Menschen ist es ein Anlass für zusätzliche Treffen und stille Nachfeiern, die die Festzeit verlängern.
Welche Rolle spielte die Sowjetzeit bei den Feiern?
In der Sowjetzeit wurden religiöse Feiern zurückgedrängt und säkulare Neujahrsfeste gefördert. Figuren wie Väterchen Frost traten an die Stelle öffentlicher Weihnachtsfeiern. Nach den 1990er Jahren gewann das orthodoxe Weihnachtsfest wieder an Sichtbarkeit.
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